Verein zur Erhaltung der Hohnekirche e.V.

Die Außenfassade der Hohnekirche ist im Laufe der Jahrhunderte durch Umwelteinflüsse stark verwittert. Ihre Restaurierung sollte im Anschluss an die Restaurierung der Heilig-Grab-Nische das nächste Projekt sein. Einig waren sich alle Entscheidungsträger, die ganze Außenfassade begutachten zu lassen, um einen Überblick über sämtliche notwendigen baulichen Maßnahmen zu erhalten und um im Anschluss einen zeitlich gestaffelten Maßnahmenplan erstellen zu können.

Inzwischen ist als erster Schritt der Auftrag für das Gutachten erteilt worden. Der „Soester Anzeiger“ widmete diesem spektakulären Projekt eine Sonderseite in seiner Ausgabe vom 09.12.2014: 

  

 

Der seit dem 5. Mai 2015 vorliegende Untersuchungsbericht barg unliebsame Überraschungen, die eine wesentliche Ergänzung des zu dem Zeitpunkt geplanten Projekts nötig machten: Ur-sprünglich mit „Sanierung der Außenfassade“ umschrieben, musste das Projekt um den Zusatz „einschließlich Erneuerung des Daches des nördlichen Seitenschiffes und Instandsetzung des Turmhelms“ erweitert werden.

Überflüssig zu betonen, dass auch der Kostenumfang entsprechend wuchs. Hinzu kam, weil das Gutachten auf Zeitkostenbasis erstellt worden war, die Berücksichtigung inflationsbe-dingter Kostensteigerungen bis zu einem möglichen Baubeginn. – Der Kostenumfang wurde mit 860.000 EUR beziffert.

Das Gutachten definierte nach der Dringlichkeit ihrer Durchführung drei Bauabschnitte:

Die entscheidende Frage, die es bis zu einem möglichen Baubeginn zu beantworten galt, war: Lässt der immense Gesamtkostenumfang mit Blick auf seine Finanzierung es nicht möglich-erweise ratsam sein, sich auf die unaufschiebbaren Bauabschnitte zu beschränken?

Ein „Kassensturz“ brachte das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Maria zur Höhe als Entscheidungsträger der Antwort näher: Zu erwartende staatliche Fördermittel sowie Förder-mittel der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zuzüglich der vorhandenen Mittel der Kirchen-gemeinde und auch des Vereins offenbarten zwar eine erhebliche, zunächst jedoch wenig fundierte Deckungslücke; diese jedoch durch Spendenakquisition schließen zu können, waren letztere zuversichtlich.

Damit war die Entscheidung begründet; das Presbyterium beschloss im Frühjahr 2017 die In-angriffnahme des gesamten Bauprojekts. Baubeginn des sich über drei Jahre erstreckenden Projekts soll der Jahresanfang 2018 sein.

Unmittelbar im Anschluss wurde eine Projektgruppe, bestehend aus Mitgliedern des Presby-teriums und Vorstandsmitgliedern des Vereins unter der Leitung des Vereinsvorsitzenden Wolfgang Dettmar, gebildet, die sich seither der Aufgabe stellt, die Deckungslücke durch Spendenakquisition zu schließen. 

Inzwischen liegt der Bewilligungsbescheid über 400.000 EUR Fördermittel des Bundes vor. Er wurde am 10. Oktober 2017 im Beisein des SPD-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Hellmich, dessen Büro die Förderung mit eingefädelt hat, Vertretern der Kirchengemeinde und des Vereins überreicht.

Von links: Wolfgang Dettmar (Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung der Hohnekirche e. V.), Wolfgang Hell-mich (SPD-MdB), Architekt Dirk Pieper, Pfarrer Thomas Gano, Abteilungsdirektor Ferdinand Aßhoff (Bezirksre-gierung) und Dieter Reitis (Bau-Kirchmeister).
Damit konnte die Deckungslücke mit größerer Zuverlässigkeit als bisher beziffert werden; sie beläuft sich auf 80.000 EUR. Diese Zielgröße durch beharrliches Abarbeiten ihres selbst ent-wickelten Fundraising-Plans zu erreichen, ist die Projektgruppe zuversichtlich. Um hier einen taggenauen Überblick bezüglich des Erfolgs ihrer Arbeit zu haben, hat der Verein eigens ein separates Konto eingerichtet, nämlich:

Kreditinstitut: Sparkasse Soest
IBAN: DE65 4145 0075 0000 0979 64
Kontoinhaber: Verein zur Erhaltung der Hohnekirche e. V.